APULIEN - BASILIKATA - Land der steinernen Kunstwerke
Romanische Juwele und barocker Überschwang
von 09. bis 16. Oktober 2011 – 8 Tage Flugreise/ Bus
„La Puglia“, die schroffe und sanfte, wild-romantische und liebenswürdige Region an der Südostküste Italiens, hat seit der Antike Händler und Kaufleute, Künstler und Eroberer angezogen. Die Normannen hinterließen Kathedralen von unfassbarer Schönheit. Der große Kaiser Friedrich II. befestigte seine Lieblingsprovinz mit mächtigen Kastellen, unter ihnen das Castel del Monte, die „Krone Apuliens“, ein architektonisches Juwel ersten Ranges. Apulien ist eine wahre Schatzkammer aus Stein. Staunend steht der Besucher vor den Wunderwerken der Romanik, dem Überschwang der Barockbauten in Lecce und vor den seltsamen, weltweit einzigartigen Kegelhäusern, den „Trulli“. Und lässt sich nicht zuletzt von der Weite der Landschaft mit ihren silbrig-grünen Olivenhainen und ausgedehnten Weingärten bezaubern. Die Küche Apuliens, getragen von Phantasie und Können, ist reich an Produkten des Landes.
Bari, die geschäftige Hauptstadt Apuliens, ist stolz auf ihr vorbildlich revitalisiertes historisches Zentrum mit seinem orientalisch anmutenden Gassengewirr und der grandiosen Basilika San Nicolo.
Die Kathedrale von Trani ragt unmittelbar am Meer wie eine Weltraumrakete vor dem Start in den Himmel: Ein einzigartiges Gotteshaus, das auch im Inneren manch architektonische Überraschung birgt.
Castel del Monte: Das Meisterwerk mittelalterlicher Architektur thront weithin sichtbar auf einer 540 Meter hohen Hügelkuppe rund 15 Kilometer von der Adriaküste entfernt. Wie kein anderer Bau Friedrichs II. hat diese Burg mit achteckigem Grundriss und acht oktaedrischen Türmen rund um den achtseitigen Innenhof wegen ihrer klaren Formen und Proportionen Laien wie Fachleute in Erstaunen versetzt.
Die „weiße Stadt“ Ostuni fasziniert mit ihren strahlend weiß getünchten Häusern und der dominierenden Hügellage. Ein Bummel durch die engen Gassen bis zur großartigen Domkirche entführt uns in eine Welt längst vergangener Zeiten mit einer unvergleichlichen Atmosphäre.
Eine architektonische Besonderheit anderer Art begegnet uns im Valle d´Itria: Die lieblichen „Trulli“ im fruchtbaren Hügelland um das Städtchen Alberobello sind zu Markenzeichen, nicht nur für diese Gegend, sondern für ganz Apulien geworden.
Die benachbarte Region Basilikata birgt eine außergewöhnliche Besonderheit – Matera, die Stadt mit dem einzigartigen Höhlenviertel, das von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Heute liegt eine besondere Faszination über diesem antiken Stadtteil von Matera, den Sie auf besondere Art erleben. Von unserem prachtvollen Palast-Hotel bietet sich unvergleichliche Ausblicke. Auch kulinarisch bietet Matera Außergewöhnliches!
Eine reizvolle, bizarre Küstenlandschaft mit Olivenbäumen und Ölmühlen prägt die fruchtbare Ebene des Salento, dem Stiefelabsatz Italiens. Die salentinische Metropole Lecce erweist sich als Gesamtkunstwerk des Barock. Ob Patrizierpaläste oder Kathedralen, ob Bürgerhäuser oder Kirchen, unübersehbar verewigten sich hier im Kleinen wie im Großen die besten Architekten und Steinmetze ihrer Zeit. Aus dem weichen, goldgelben Kalkstein des Salento schufen sie reich verzierte Fassaden, die von überschäumender Lebenslust zeugen. Diese Atmosphäre hat sich bis heute erhalten.
Otranto ist Italiens östlichste Stadt. Die Kathedrale in dem von dicken Mauern umgebenen historischen Zentrum birgt ein kleines Wunder: ein von einem Priester gestaltetes riesiges Fußbodenmosaik aus dem 12. Jahrhundert mit naiven Darstellungen biblischer Themen, sowie von Tieren und Sagengestalten.
Gallipoli ist ein reizvolles Kleinod auf einer Insel am Ionischen Meer, über eine Brücke mit dem Festland verbunden. In der weitgehend intakt gebliebenen Altstadt bestimmt südländische Gelassenheit das Lebenstempo.
Wir haben für Sie drei stilvolle und elegante Hotels ausgesucht: in Ostuni, in Matera und in Lecce.
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